Und eines Tages kommt die Katze und frisst mich!

 

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Tot

Ich liege da. Mein Körper ist schlaff, meine Seele gereinigt von Gefühlen. Ich bin tot!
Doch plötzlich regt sich etwas in meinem Hirn. Ein Gedanke? Eine Idee? Der Sinn des Lebens?
Eine Made! gelb und schleimig kriecht sie durch meine Windungen, frisst die weiche Masse in meinem Schädel.
Auch in meinem Bein bewegt sich etwas. Ein anderer Höllenwurm. Ich habe Löcher in der Haut, Knochen ragen hervor, weiß leuchtend unter der zerrissenen Epidermis.
Ein Käfer krabbelt über meinen Mund. Mein Kiefer klappt auf, als wolle ich schreien. Doch der einzig hörbare Ton ist Stille, unterbrochen von den leisen Kaugeräuschen des Gewürms, dass langsam meinen Köfper zersetzt.
Ein Geruch macht sich breit. Der Geruch von faulenden Zähnen und verwesendem Fleisch. Der Gestank des Todes. Und doch lockt er all dieses Leben an. Der Tod. Der ewige Kreislauf des Lebens.
11.7.06 21:20
 
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