Und eines Tages kommt die Katze und frisst mich!

 

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Wie ich es hasse...

... wenn ich so denke, wie es jetzt gerade der Fall ist...

Ich will mein Leben umkrempeln, alles ändern. Ich will mein Zimmer und meinen Balkon streichen, hab aber keine Lust. Ich will lernen, krieg aber nichts in meinen Kopf. Und dann ist da dieses ewige Zweifeln: Hab ich bisher alles in meinem Leben richtig gemacht? Mein Studiengang passt doch gar nicht zu mir, oder? Verdammt, ich bin so ein dummer Mensch! Ich habe keine Lebenserfahrung, ich bin schüchtern, ich bin selber oft depressiv und ich brauche viel zu lange, um über irgendwas nachzudenken und unter diesen Voraussetzungen will ich Therapeut werden?
Ich hätte doch Germanistik oder sowas studieren sollen. Was Soziales liegt mir einfach nicht, dass bin nicht ich. Ich kann doch gar nicht mit Menschen umgehen!
Oder wäre vielleicht eine Ausbildung am besten gewesen?
Ich komme mit all dem Gelerne nicht klar, ich will alles hinschmeißen, ich will das nicht!
Ich bin für keinen Job geeignet, das kotzt mich an.

Und dann ist da noch die wunderbare Partnerschaftssache: werde ich jemals eine Frau kennenlernen, die mich auch aus weniger als 300 km Entfernung lieben kann? Aber selbst wenn würde es eh nicht allzu lange halten, denn Leute mit denen ich es meinetwegen 6 Monate schaffe ordentlich viele Gespräche zu führen schweige ich nach diesen 6 Monaten an, weil mir nichts mehr einfällt...
Das ist doch alles hoffnungslos.
Ich wünschte, ich wäre ein Macho-Schwein.
Ich wünschte, ich hätte ein übermäßiges Selbstvertrauen, würde davon ausgehen, dass ich alles mit links schaffe.
Ich wünschte, meine Drecksleistungen wären mir scheißegal.
Ich wünschte, ich wüsste was ich will.

Es kotzt mich an, dass ich mit meinem Drecksleben welches eigentlich immer schon so perfekt war, keinen einzigen wahrhaften Tiefpunkt beinhaltet hat, sowas von überhaupt nicht klarkomme. Wieso kann ich nicht einfach akzeptieren, dass mein Leben ist wie es ist?

Ich fühle mich wie so ein kleines präpubertäres Mädchen, das zum ersten mal Liebeskummer hat -.-

Außerdem fühle ich mich verdammt dumm... Das Studium überfordert mich. Ich kann mich nicht konzentieren, diese Fachliteratur nervt mich und es bleibt nichts davon hängen. Mein Gehirn ist ein Loch - wie soll ich da irgendwann irgendwelche Theorien anwenden, die ich hier lerne, wenn ich sie doch schon nach einer Stunde nicht mehr weiß?

In Selbstmitleid zerfließen macht Spaß...

*blörp*
12.8.07 17:51
 
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