Und eines Tages kommt die Katze und frisst mich!

 

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fuck fuck fuck fuck fuck fuck fuck fuck!!!

Es kotzt mich so an. Dieses ewige durch-alles-durchquälen.
Ja, ich bin eigentlich jemand, der keinen Grund zum rumflennen hat, aber das ändert nichts daran, dass ich eine scheißangst vor meiner Zukunft habe und einfach immer wieder mit mir selbst überfordert bin.
Ich habe mich seit ich am Gym war immer wieder so verdammt dumm und fehl am Platz gefühlt.
Ich habe mich immer nur durchgeschlagen, kam immer mit ach und krach ins nächste Jahr und habe immer wieder gezweifelt, dass ich es schaffen würde und fand, andere, die an einer Realschule sind, würden eher ans Gym passen als ich.
Und trotzdem habe ich mein Abitur geschafft und hzwar sogar mittelgut. Aber... Verflucht, danach hatte ich eben dieses Drecks-Gefühl, das ich niemals einen Studienplatz bekäme und lieber eine Ausbildung machen sollte und siehe da, ich bekam mit Glück einen Studienplatz. Aber eben nur mit Glück.
Und jetzt studiere ich soziale Arbeit. Toll. Alles. Wirklich. Super! Tolle Leute, sehr interessantes Studium, es gibt kaum was, was mir missfällt, außer der absoluten Sicherheit, dass ich - mal wieder - absolut fehl am Platze bin. Sie sind fast alle viel besser geeignet als ich.
Und wenn ich dann mal meinen Bachelor und mit verdammt viel glück - wobei ich daran nicht glaube - sogar direkt danach meinen Master habe, werde ich ganz sicher keinen Job finden. Ich werde ein arbeitsloser Alkoholiker werden und als solcher mit 28 Jahren in der Gosse krepieren. Ich weiß es. Es ist eine absolute Gewissheit, und der einzige Grund, weshalb ich das Studium nicht abbreche, ist derselbe, weshalb ich mein Abi gemacht habe: ich will niemanden enttäuschen. Ich weiß, dass keiner aus meiner Familie es mir zeigen würde... Aber enttäuscht wären sie alle. Ich wäre die Schande des Hauses, irgendwie, auch wenn sie es vor mir verstecken würden, was mich nur noch mehr fertig machen würde.
Fuck, das is doch einfach nur scheiße!
Ich hasse diese Drecksgedankengänge, die dann eh nicht zutreffen, die mir aber derzeit sowas von ab solut gewiss erscheinen...
Und das schlimmste ist: ich weiß das, wenn ich wirklich einen Job bekommen sollte, ich einfach ungeeignet sein werde. vielleicht behalte ich den Job trotzdem, das ändert aber nichts daran, dass ich ein schlechter Sozialarbeiter sein werde. Ich kann wunderbar zuhören udn irgendwie mag mich auch fast jeder aber ich bin einerseits einfach zu nett und andererseits auch nicht... was weiß ich. Es gibt einfach keinen Drecksjob, der zu mir passen würde.
Und mein verficktes Gehirn ist ein riesengroßes Loch, und wenn da mal was reinfällt, dann fällt es, und fällt, und fällt, und fällt bis in alle Ewigkeit, bis es irgendwo im nirgendwo durch das unendliche Nichts fliegt.
War das schon immer so?
Nein!
Ich war immer schon sehr vergesslich, aber so krass? Verflucht, was ist das? Am Alkohol kann es nicht liegen, Korsakow schließt schließlich eine totale ABhängigkeit ein, und ich komme entgegen meiner Erwartungen wunderbar gut ohne Alkohol aus(ohne Entzugserscheinungen und so o_O), also, was ist es? Liegt es wirklich daran, dass ich einfach seit der elften Klasse mein Gehirn nicht mehr benutzen musste?

Woah, diese Gedankengänge kotzen mich echt tierisch an. Eigentlich ist doch alles perfekt. -.-
Ich wollt´s trotzdem mal losgeworden sein.
So.
Tschüß.
18.4.07 23:23
 
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